Question: Warum Chemo und Bestrahlung zusammen?

Eine Kombinationstherapie aus Strahlentherapie und Chemotherapie bietet die Möglichkeit den Tumor von verschiedenen Seiten aus gleichzeitig anzugreifen und erhöht bei bestimmten Krebserkrankungen die Chancen des Erfolgs. Die moderne Krebstherapie basiert auf drei Säulen.

Kann man Chemo und Bestrahlung zusammen machen?

Kombinationen aus Bestrahlung und Chemotherapie (simultane Radiochemotherapie) sind bei einigen Tumorarten als beste Therapie etabliert, vor allem bei Rachen- und Kehlkopfkrebs, Magen-Darm-Tumoren, Blasenkrebs oder Gebärmutterhalskrebs.

Warum Chemo vor Bestrahlung?

Auch aus medizinischer Sicht sei die Kombination sinnvoll. Professor Fietkau nennt mehrere Vorteile: Dazu gehöre die „räumliche Kooperation“, bei der die Strahlentherapie den Tumor direkt bekämpft, während die Chemotherapie an den entfernten Orten im Körper die Metastasen abtöte.

Kann man zur Bestrahlung selber fahren?

Auf keinen Fall selber fahren dürfen Sie bei einer Strahlenbehandlung des Gehirns oder einer Kombinationsbehandlung aus Strahlentherapie und Chemotherapie. Diese führt möglicherweise zu Nebenwirkungen (z. B. Müdigkeit), die das Fahrvermögen einschränken.

Was passiert nach Chemo und Bestrahlung?

Mögliche körperliche Langzeitfolgen der Krebstherapie Als Spätkomplikationen nach Strahlentherapien können Herz-Kreislauferkrankungen, Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, Hauttumoren, Aufweichung und Zerstörung eines Kieferknochens, Migräne und Krämpfe sowie kognitive Einschränkungen, z.

Wie lange krank nach Bestrahlung?

Grundsätzlich muss nach einer Brustkrebsoperation mit einer Arbeitsunfähigkeit von 3 – 4 Wochen gerechnet werden. Während einer Chemo- oder Strahlentherapie ist häufig ein teilweises Arbeitspensum möglich. Im Gespräch mit dem zuständigen Arzt/der zuständigen Ärztin des Brustzentrums wird dies individuell abgesprochen.

Wann wird die Strahlentherapie eingesetzt?

Als Strahlentherapie wird die medizinische Anwendung von ionisierenden, zellzerstörenden Strahlen bezeichnet. Mediziner sprechen hier auch von Radiatio, Radiotherapie oder Bestrahlung. Krebs ist ein häufiger Grund für eine Strahlentherapie. Sie wird aber auch bei anderen Krankheiten angewendet.

Was passiert mit meinen Körper nach der Bestrahlung?

Die Strahlung schädigt die Erbsubstanz der Zellen, sodass die Zellteilung aufhört und die Zellen untergehen. Die Tumoren werden kleiner oder verschwinden sogar. Die zellschädigende Wirkung der Strahlentherapie ist nicht spezifisch, d. h. auch gesunde Körperzellen werden in Mitleidenschaft gezogen.

Kann man während Bestrahlung arbeiten?

Kann ich während der Strahlentherapie arbeiten? Ob Sie Ihrem Beruf nachgehen können, hängt von der Belastung durch die Behandlung, aber auch von Ihrer Arbeitsbelastung ab. Manchmal können Tätigkeiten, die wenige Tage vorher problemlos möglich waren, plötzlich anstrengend sein.

Hat man bei Bestrahlung Schmerzen?

Strahlentherapie: Sind Schmerzen auch bei einer Radiotherapie möglich? Kurzfristig können Bestrahlungen zu Hautreizungen führen. Den meisten Betroffenen reicht aber eine gute Hautpflege aus, um weitere Probleme zu verhindern. Zu Schmerzen kann es vor allem dann kommen, wenn Schleimhäute im Strahlengang liegen.

Wie lange dauern Schmerzen nach Bestrahlung?

Die komplette Schmerzlinderung tritt frühestens gegen Ende der Behandlungsserie ein, oft sogar auch erst nach zwei oder drei Wochen. In vielen Fällen kommt es durch die Bestrahlung zu einer Besserung der Schmerzen und der Beweglichkeit und oft verschwinden die Beschwerden sogar ganz.

Kann man nach der Bestrahlung arbeiten?

Wenn Sie die Bestrahlung gut vertragen, können Sie auch weiterhin arbeiten, sofern Sie sich das zutrauen. Beispielsweise beeinträchtigt die Bestrahlung bei Brust- oder Prostatakrebs in der Regel so wenig, dass Sie ohne weiteres berufstätig sein können.

Für wen kommt eine Strahlentherapie in Frage?

So werden z. B. Prostatakrebspatienten häufig mit einer Strahlentherapie behandelt. In anderen Fällen wird eine Kombination von Maßnahmen angewendet: Beispielsweise kann eine Operation des Tumors in manchen Fällen von der Strahlen- und auch der Chemotherapie begleitet werden, um die Heilungschancen zu erhöhen.

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