Question: Wo kann man eine Hyposensibilisierung machen?

Die klassische Hyposensibilisierung, die subkutane Immuntherapie (SCIT), führt der behandelnde Arzt in der allergologischen Ambulanz durch. Dabei spritzt er eine flüssige, vorgefertigte und standardisierte Allergen-Mischung etwa eine Handbreit oberhalb des Ellenbogens unter die Haut.

Wie wird eine Hyposensibilisierung durchgeführt?

Bei der Hyposensibilisierung werden dem Körper Extrakte mit dem Allergen zugeführt. Dadurch versucht man, dem Körper beizubringen, anders zu reagieren: Es ist in etwa so, als würde man gegen die eigene Allergie „geimpft“. Die Allergenextrakte können gespritzt oder als Tablette oder Tropfen eingenommen werden.

Welche Arten von Hyposensibilisierung gibt es?

Was macht man bei der Hyposensibilisierung?subkutane Immuntherapie (SCIT): die klassische Hyposensibilisierung; das Allergen wird hier unter die Haut gespritzt.sublinguale Immuntherapie (SLIT): das Allergen wird hier unter die Zunge gelegt (als Tablette) oder getropft.Dec 17, 2020

Was ist in einer Hyposensibilisierung drin?

Die Hyposensibilisierung enthält natürliche Inhaltsstoffe, wie z.B. die natürlichen Allergene, die direkt aus Pollen von Birken oder Gräsern oder auch Tierhaaren und Insektengiften gewonnen werden. Diese werden im Labor aufbereitet und in Form von Tabletten, Tropfen oder als Injektionslösung zur Verfügung gestellt.

Wie lange hält die Hyposensibilisierung?

In der Regel dauert eine komplette Hyposensibilisierung drei Jahre, bei Insektengiftallergie bis zu fünf Jahren. Die Besserung unter der Therapie kann man an ausbleibenden Beschwerden und geringerem Medikamentenbedarf ablesen.

Welchen anderen Begriff für Allergie Impfung gibt es?

Unter Hyposensibilisierung, umgangssprachlich Desensibilisierung, auch Allergieimpfung genannt, versteht man eine Therapieform, mit der Überreaktionen des Immunsystems behandelt werden können. Sie wird auch spezifische Immuntherapie, engl.

Wie oft zur Hyposensibilisierung?

Während die klassische Immuntherapie fortlaufend über drei Jahre läuft, besteht die präsaisonale Immuntherapie, auch als Kurzzeittherapie bezeichnet, nur in einigen Spritzen vor der Pollenflugsaison. Dieses Verfahren wird mindestens dreimal, somit auch über einen Zeitraum von drei Jahren, wiederholt.

Was muss ein Allergiker immer mit sich führen?

Antihistaminika (so genannte H1-Blocker) werden eingesetzt, um die allergischen Beschwerden zu behandeln. Sie blockieren die Histamin-Rezeptoren der Zelle, sodass das Histamin, welches für die Allergiesymptome wie Rötung, Schwellung, Juckreiz, Niesen und Nasenlaufen verantwortlich ist, nicht mehr aktiv werden kann.

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